Tod und tote Körper
Finanziert von der
Volkswagen-Stiftung

 Symposium: "Tod im Gefängnis" am 13.09.2011

Am 13. September 2011 wird an der Universität Zürich durch das Kompetenzzentrum MERH in Zusammenarbeit mit der VW-Stiftung, Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften, «Tod und toter Körper» sowie der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg, ein Symposium veranstaltet werden, das sich dem Thema «Tod im Gefängnis» widmet.

Die rechtlich-medizinischen Vorgaben zu diesem Themenbereich sind bislang erst wenig untersucht worden. Insbesondere werden die Todesstrafe, der Hungerstreik im Gefängnis, der Suizid und der «normale» Tod im Gefängnis näher beleuchtet. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Klärung der Frage, wie mit der Leiche des ehemals Gefangenen umgegangen wird.

Das Symposium betrachtet diese Themen aus einem interdisziplinären Blickwinkel. Wir freuen uns über Ihr Interesse und auf Ihre Teilnahme. Weiter Informationen unter folgender Website. Das Faltblatt zur Tagung können sie hier herunterladen.

 

 

"Der Tod als Problem der praktischen Philosophie" - Workshop des Teilprojekts Philosophie vom 6.-7.10.2011

Das philosophische Teilprojekt des Forschungsvorhabens "Tod und toter Körper" veranstaltet im Oktober diesen Jahres an der Universität Marburg einen Workshop unter dem oben genannten Titel. Der Schwerpunkt des Workshops liegt (1) in der Frage, welche spezifischen Bedeutungen der Begriff und das Wissen um das Faktum des Todes und des toten Körpers aus der Perspektive der sog. „ersten“ bzw. „zweiten“ Person annehmen. Damit verbunden sind die Fragen, wie (2) der „personale Tod“ begrifflich angemessen zu fassen ist, welche Rolle (3) dabei der Leiblichkeit des Menschen zugeschrieben werden muss, und (4) welche konkreten normativen Ansprüche sich auf dieser Grundlage formulieren und begründen lassen. Weitere Informationen finden Sie in der Ankündigung als PDF-Datei.

 

 

 

 Tagungsbericht zum Experten-Workshop "who wants to live forever?" online verfügbar

Das Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der RWTH Aachen veranstaltete am 1.10.2010 einen Experten-Workshop, der sich in verschiedenen thematischen Blöcken mit aktuellen Veränderungen bzgl. des Weiterwirkens nach dem Tod beschäftigte. Hier finden Sie den Bericht zur Tagung im PDF-Format zum Download

 

 

 

Angehörige gesucht

Wir suchen für dieses Forschungsprojekt Menschen, die nach dem Tod eines Angehörigen in einem Krankenhaus gefragt wurden, ob sie einer Obduktion/ Sektion ihres Verstorbenen zustimmen würden und bereit wären, in einem Interview (auch telefonisch) darüber zu berichten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Zustimmung zur Obduktion erfolgt ist oder nicht. Auch suchen wir nach Menschen, deren Angehörige zu Hause, in einer Pflegeeinrichtung oder im Krankenhaus verstorben sind und wo von Seiten der Hinterbliebenen Interesse an einer Obduktion bestanden hat. Außerdem suchen wir auch Ärzte, die solche Aufklärungsgespräche mit Angehörigen führen und bereit wären, über ihre Erfahrungen zu sprechen.

  

 

Tagungband zur Auftakttagung "Tod und Sektion" bei Duncker und Humblot erschienen
Der Tagungsband zur Auftakttagung des Forschungsvorhabens "Tod und toter Körper" ist nun bei Duncker und Humblot erschienen und kann ab sofort bestellt werden. Ein Faltblatt mit weiteren Informationen zum Band sowie einer Übersicht der enthaltenen Beiträge finden Sie hier als PDF-Datei. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten bietet die Website des Verlags.

 

 

 

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